Oscars 2017 – Eine Show mit Statuen für (fast) alle und einer Überraschung am Schluss

Die Oscars sind vorbei und es war eine Nacht mit einigen Überraschungen und einer großen Überraschung zum Schluss.

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Moonlight gewinnt??!!!

Schon früh am Abend gewann Mahershala für seine geniale Performance in Moonlight, aber auch das Drehbuch wurde ausgezeichnet. Moonlight erscheint ab 9.3. in den österreichischen Kinos und sollte absoluter Pflichttermin sein!

Als wäre das nicht genug wurde Moonlight auch noch Best Picture nachdem unabsichtlich (!) La La Land gekürt wurde, in einer wohl bereits jetzt legendären Aktion wurde der Umschlag für Best Picture scheinbar verwechselt und so stand die gesamte Riege von La La Land bereits auf der Bühne, als verkündet wurde, dass Moonlight gewonnen hat.

Hier zum Nachschauen:

La La Land erhält 6 Oscars

Nachdem der Film anfängliche Startprobleme hatte (kein Kostüm-, keine Sound-Oscars), kam Damien Chazelles Musical mit Best Production Design in Fahrt. Beste Kamera, Soundtrack und Song folgten nach einem kurzen Durchhänger, da der Schnitt an Hacksaw Ridge ging. Doch am Ende des Abends wurden noch große Preise abgeräumt. Emma Stone gewann beste Haudarstellerin, Damien Chazelle Regie, doch im letzten Moment gewann Moonlight Best Picture, nachdem La La Land  unabsichtlich als bester Film gekürt wurde.

Manchester By The Sea

Für Kenneth Lonergans Drama Manchester by the Sea war es eine Zitterpartie, doch die ersten Lichtblicke gab es, als Kenneth Lonergan für das beste originale Drehbuch ausgezeichnet wurde. Das wohl spannendste Rennen des Abends zwischen Casey Affleck und Denzel Washington wurde erst knapp vor Ende des Abends beendet. Casey Affleck gewann verdient für seine geniale Performance.

Viola Davis

Das Schauspieldrama Fences unter der Regie von Denzel Washington wurde wie erwartet mit Gold für Viola Davis ausgezeichnet, doch Denzel Washington ging leer im Rennen gegen Casey Affleck aus.

Es hat einen Grund, warum Hacksaw Ridge so oft nominiert wurde

Die Liebe für Mel Gibsons Kriegsfilm war stark, obwohl der klassische “Maschinengewehr-Oscar” (=Sound Editing) ausfiel gewann Hacksaw Ridge überraschenderweise Editing und Sound Mixing.

Arrival bekommt Liebe

Arrival, © Sony Pictures Filmverleih GmbH

Sound Mixing ging überraschenderweise an Denis Villeneuves Sci-Fi Spektakel. Wir haben es nicht gesehen, freuen uns aber dass wir falsch gelegen sind!

Trump Effekt? Forushande gewinnt fremdsprachigen Film

Forushande, © Viennale

In einem der wohl engsten Rennen des Abends setzte sich Asghar Farhadis Forushande gegen Toni Erdmann durch. Ob diese Entscheidung nun gerechtfertigt war, wird wohl noch lange und hitzig diskutiert werden.

Disney räumt ab

Mit Zootopia für besten Animationsfilm und Piper für besten animierten Kurzfilm war es ein guter Abend für das Studio. Und auch wenn beide Frontrunner in der Special Effects Kategorie aus dem Hause Disney kamen, war der Sieg für The Jungle Book mehr als verdient.

Harry Potter bekommt den ersten Oscar

In einem Rennen, bei dem wir uns lediglich auf La La Land und Jackie fokussiert haben, kam Colleen Atwood als Siegerin hervor (ihr vierter Oscar) und damit ist Fantastic Beasts and Where to Find Them der erste Film im Potter Franchise, der einen Oscar gewinnt.

Alle Gewinner

Die komplette Liste gibt es hier!

Wolfgang Verfasst von:

Der Host des Flipthetruck Podcasts. Mit einem Fokus auf Science Fiction und Roboter sucht er ständig jene Mainstream Filme, die sich nicht als reine Unterhaltungsfilme zufrieden geben.

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