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21. Oktober 2014 / / Reviews

Sozusagen gerade nicht mehr pünktlich und ohnehin rein zufällig kommt ein Film über ALS in die Kinos kurz nachdem das Internet mit Videos der Ice-Bucket Challenge überschwemmt wurde. Die deutsche Produktion Hin und Weg will aber ohnehin mehr sein als das Erklären eines Krankheitsbildes, indem sie sich Gedanken über Freundschaft, Liebe und Abschied macht.

17. Oktober 2014 / / Reviews

The Maze Runner ist eine jener Jugendliteratur-Verfilmungen, die natürlich auf einem Weltbestseller (geschrieben von James Dashner) basiert, der natürlich teil einer Trilogie ist, die natürlich schon jetzt ein Phänomen ist. Doch wenn The Hunger Games mir eines gelernt hat, dann dass diese Art von Marketing oft eine Self-Fulfilling-Prophecy ist und durch die Verfilmung ein tatsächliches Weltphänomen entsteht.

Ist The Maze Runner also der Start in einen neuen Rekordfranchise?

7. Oktober 2014 / / Reviews

Die Filmographie der dänischen Regisseurin Lone Scherfig, deren frühere Werke mit der Dogma 95-Bewegung assoziiert werden, war zuletzt von einem extremen Auf und Ab geprägt. Auf den mehrfach oscarnominierten Film An Education (2009) folgte mit Zwei an einem Tag (Original: One Day) trotz Anne Hathaway in der Hauptrolle 2011 ein heftiger Kritiker-Flop. Ihr neuestes Werk The Riot Club führt sie nun zurück in die britische Oberklasse.

17. September 2014 / / Reviews

wald1

Angesichts des Ausbruches vor genau 100 Jahren verwundert es nur wenig, dass ein Film über den ersten Weltkrieg in den Kinos erscheint, um die zurückgekehrte Aktualität des Themas zu nützen. Der österreichisch-slowenischen Koproduktion Die Wälder sind noch grün kann aber trotzdem nicht der Vorwurf gemacht werden, lediglich Geschichtsstunde für Schulklassen sein zu wollen.

14. September 2014 / / Reviews

Most wanted man 2

Der Name John Le Carré ist schon lange nicht mehr aussschließlich mit Romanen assoziiert. Der Ewige Gärtner (engl.: The Constant Gardener) und Dame, König, As, Spion (engl.: Tinker, Tailor, Soldier, Spy)  sind lediglich die zwei neuesten Filmadaptionen. Nun reiht sich A Most Wanted Man in diese Liste ein und wartet mit den für Le Carré typischen moralisch grauen Charakteren auf. Allen voran gibt der vor kurzem tragischerweise verstorbene Philip Seymour Hoffman seine letzte leading-Performance.

11. September 2014 / / Reviews

 finding vivian maier

In nur 80 Minuten zeichnet Finding Vivian Maier das Portrait einer unglaublich komplexen und widersprüchlichen Frau. Eine Nanny, welche Tausende von Fotos gemacht hat, ohne diese je zu veröffentlichen. Erst nach ihrem Tod wurden ihre Negative von John Maloof entdeckt, welcher sich nun in dieser Dokumentation das Ziel setzt, die Geschichte jener Frau zu erzählen. Doch nicht nur das, der Film erhält durch Maloofs Stil eine unabischtliche zweite Erzählebene, die vielleicht noch interessanter ist als der eigentliche Film.

5. September 2014 / / Reviews

Still Life 1

Wer kümmert sich um die Hinterlassenschaften von Verstorbenen, die niemand kennt? In Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit begleiten wir den titelgebenden John May (Eddie Marsan) bei eben jener Prozedur. Von einem verlassenen Appartement eines Unbekannten zum nächsten lädt Regisseur Uberto Pasolini zu einem sehr stillen Portrait eines sehr stillen Mannes… ohne dass jemals Stille mit Langeweile gleichgesetzt wird.

29. August 2014 / / Reviews

wind01

Hayao Miyazaki ist der wohl einzige Anime-Regisseur, der selbst im deutschsprachigen Raum keine lange Einführung braucht. Sein offizieller Abschied aus dem Kino läuft mit gigantischer Verspätung nun auch im deutschsprachigen Raum an. Wie der Wind sich hebt erzählt, an den Fakten orientiert, aber mit viel Fiktionalem ergänzt, die Biographie des Flugzeugkonstrukteurs Jirô  Horikoshi.

19. August 2014 / / Reviews

Suzanne

Suzanne (oder auf deutsch: Die unerschütterliche Liebe der Suzanne), der zweite Langfilm der französischen Filmemacherin Katell Quillévéré, erzählt in lose zusammenhängenden Abschnitten über das Leben der immer aufs Neue scheiternden Titelfigur. Während sich Story und Setting recht unspektakulär dem Realismus zuschreiben lassen, ist die Struktur des Filmes weitaus gewagter.

1. August 2014 / / Reviews

feuerwerk banner

Als Gewinner des goldenen Bären der diesjährigen Berlinale kommt einer der seltenen Exporte chinesischen Kinos in unsere, sonst so anglistisch konzentrierte Kinolandschaft. Doch kann der Film mit dem etwas willkürlich gewählten Titel Feuerwerk am helllichten Tage (original: Bai Ri Yan Huo) die Zuseher überzeugen und sie gewillter stimmen, mehr asiatisches Kino zu konsumieren?
Finden wir es heraus!