Oscars 2016 – Unsere größten Ängste und Hoffnungen!

Alle Jahre wieder kommen die Oscars! Und die alljährliche Verleihung ist für uns ein Haupt-Event der Film-Saison über das wir ausführlich im Vorhinein berichten und dann live im Gartenbaukino verfolgen! Diesen Donnerstag werden die Nominerungen bekannt gegeben und dann geht das Rennen los!

Wer wird gewinnen, wer wird verlieren? Gewinnt DiCaprio endlich? (Spoiler: Ja) Das gesamte Team hat sich Gedanken gemacht und die jeweiligen Ängste und Hoffnungen bezüglich der Nominierungen festgehalten:

Wolfgang:

Disney•Pixar's "Inside Out" takes us to the most extraordinary location yet - inside the mind of Riley. Like all of us, Riley is guided by her emotions - Anger (voiced by Lewis Black), Disgust (voiced by Mindy Kaling), Joy (voiced by Amy Poehler), Fear (voiced by Bill Hader) and Sadness (voiced by Phyllis Smith). The emotions live in Headquarters, the control center inside Riley's mind, where they help advise her through everyday life. Directed by Pete Docter and produced by Jonas Rivera, "Inside Out" is in theaters June 19, 2015.

Größte Hoffnung:
Eine Drehbuch-Nominierung für Inside Out. Animationsfilme werden es wohl nie schaffen als legitime Oscar-Contender zu gelten, somit ist eine Drehbuchnominierung wohl das höchste der Gefühle. Zwar kann Inside Out es ebenfalls in die besten 10 Filme schaffen, aber vor allem das Drehbuch eines so originellen Filmes sollte belohnt werden.

Größte Angst: 
Ridley Scott wird für The Martian nominiert und George Miller geht ohne Regie-Nominierung für Mad Max: Fury Road aus. Der Marsianer hat mir zwar sehr gut gefallen, ist aber definitiv ein Film, der trotz der faulen Regie funktioniert, während Mad Max nur von George Miller gemacht werden konnte.

Wird wohl nicht passieren:
Mad Max hat ja schon arg viele Nominierungsmöglichkeiten (Regie, Film, Schnitt, Kamera, Effekte, 2xSound, Art Direction, Make-Up) und wer hätte das wirklich gedacht? Aber kann Charlize Theron eine Nominierung für ihre Rolle als Imperator Furiosa einheimsen?

Patrick:

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Größte Hoffnung:
Sicario wird für Best Picture nominiert. Jeder, der ihn gesehen hat, weiß, dass er es verdient hätte. Spannend von Anfang bis Ende, eine unglaublich starke Aussage und mit Emily Blunt eine starke Hauptdarstellerin.

Größte Angst:
Obwohl Quentin Tarantino nach dem furchtbaren Django Unchained wieder einen guten (wenn auch zu langen) Film herausgebracht hat, ist sein Drehbuch sehr schlampig. Manche Dialoge sind von katastrophaler exposition geplagt und in der Mitte des Films muss er ein Voice Over einführen, damit er Dinge erklären kann, die er anders nicht vermitteln konnte.

Wird wohl nicht passieren:
Don Hertzfeldt hat einen wundervollen Kurzfilm namens World of Tomorrow gemacht, der leicht surrealistisch, minimalistisch und absolut atemberaubend ist. Die Chancen auf eine Nominierung in Animated Short sind leider mehr als gering.

Anne-Marie:

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Größte Hoffnung:
Bei Son Of Saul kann ich als Ungarin nicht ganz unparteiisch sein. Wäre doch nur zu schön, wenn meine Landsleute für Best Foreign Language Film nominiert werden würden.

Größte Angst: 
Arlo & Spot ist wirklich der schlechteste animierte Film des Jahres. Nicht nur, dass die Dinos und alle anderen Viecher fürchterlich aussehen, sondern auch die Story lässt zu wünschen übrig. Doing Gender, unfreiwilliger Rassismus und Gewalt als Problemlöser: So was soll für den Oscar nominiert werden?

Wird wohl nicht passieren:
Tangerine 
ist nicht nur ein Film, den ich allen offenen Menschen ans Herz legen möchte. Vielmehr würde ich mir wünschen, dass dieser wilde Pop-Art-Knüller auf der Best Picture-Nominiertenliste zwischen dem faden Traditionskino auftaucht. Wird nicht sein, aber man kann ja noch hoffen.

Michael:

Carol

Größte Hoffnung:
Nach einem schlechten Lauf bei den letzten Gilden-Verkündungen – keine Nominierung bei der Produzenten-Gilde (PGA) und Regie-Gilde (DGA) – ist Carol ordentlich ins Hintertreffen geraten. Eine Nominierung für Todd Haynes als besten Regisseur ist nun schon recht unrealistisch, es wäre aber fein, wenn zumindest bei Best Picture ein Plätzchen frei wäre.

Größte Angst: 
Eine Best Picture-Nominierung für Ex Machina. Die Nennung als eines der fünf besten Original Screenplays dürfte einem der am meisten überbewerteten Filme des Jahres eh nicht mehr zu nehmen sein. Aber wenigstens in der ganz großen Kategorie muss es doch nicht sein, oder?

Wird wohl nicht passieren:
Wer sich an meine Geringschätzung von Die Wolken von Sils Maria erinnert, mag von diesem Wunsch überrascht sein, aber: Eine Nominierung für Kristen Stewart als beste Nebendarstellerin wäre hochverdient und absolut großartig. Passieren wird’s halt leider nicht.

*Beitragsbild: © http://www.oscars.com/

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